Analysen­verzeichnis

Anti-M 2

Stamminformationen

Analysenname
Anti-M 2
Indikation
typisch bei: Primär biliäre Zirrhose

Präanalytik

Material
Serum, Monovette braun, 7.5ml
Mindestvolumen
1 ml
Haltbarkeit / Lagerung
Serum 1 Wo bei +4-8°C
Bemerkung Nachbestellung
7d
Medium
BildBezeichnungVolumenSAP NummerVerwendung
Serum CAT mit Gel7.5 ml308254Allgemein

Ausführung

Institut / Labor
Labor
Auftragsformular
Klinische Chemie / Autoimmunität
Rubrik
Autoantikörper: Hepatologie

Analytik

Methode
Fluoreszenz-Enzymimmunoassay (FEIA)
Analysenfrequenz
3 x pro Woche
Referenzbereich
Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen.

Wert
Interpretation
< 4 IU/ml
negativ
4 - 6 IU/ml
grenzwertig
> 6 IU/ml
positiv

Störfaktoren: lipämische und hämolytische Proben können das Ergebnis verfälschen

Zusatzinformationen

Analysenbeschreibung
Mitochondrienantigene (M1-M9) sind in Mitochondrien enthaltene Antigene, die für Autoimmunerkrankungen von Bedeutung sind. Das hier untersuchte M2-Antigen, zählt als einer der wichtigsten Vertreter und ist Teil dreier biochemisch verwandter Multienzymkomplexe der inneren Mitochondrienmembran. Es katalysiert die oxidative Decarboxylierung des Pyruvats, des Alpha-Ketoglutarats und der verzweigtkettigen Alpha-Ketosäuren.

M2-AK richten sich gegen die Proteine des Alpha-Ketosäure-Dehydrogenase-Komplex, dessen wichtigstes Zielantigen ist die Pyruvatdehydrogenase (PHD). Diese AK können als Folge einer E.coli. Infektion entstehen, da die AK gegen die PHD von E.coli. mit der humanen PHD kreuzreagiert.
Bis es dann zur PBC kommt braucht es noch weitere Schritte, was auch der Grund ist, wieso die M2-AK weniger spezifisch sind als früher angenommen.