Analysen­verzeichnis

CK- Isoenzyme- Elektophorese

Stamminformationen

Analysenname
CK- Isoenzyme- Elektophorese
Suchbegriffe
CK-Isoenzyme, CK-Elektrophorese

Präanalytik

Material
Serum, Monovette braun, 7.5ml
Mindestvolumen
6 ml
Haltbarkeit / Lagerung
2d bei RT, 7d bei 2-8°C, danach bei -20°C einfrieren
Bemerkung Nachbestellung
innerhalb 48 h
Medium
BildBezeichnungVolumenSAP NummerVerwendung
Serum CAT mit Gel7.5 ml308254Allgemein

Ausführung

Institut / Labor
Labor
Universitätsspital Zürich , Klinische Chemie (IKC)
Auftragsformular
Klinische Chemie / Autoimmunität
Rubrik
Handschriftl. Eintrag

Analytik

Methode
Agarose-Gel Elektrophorese mit "activity staining"
Analysenfrequenz
Wöchentlich nach Bedarf
Referenzbereich
Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen. Siehe Text auf Befund

Störfaktor: Hämolyse

Zusatzinformationen

Analysenbeschreibung
Die elektrophoretische Trennung dient in vorallem dazu, neben der Skelettmuskel-Form (MM), der Herzmuskel-Form (MB) und der aus dem ZNS stammenden Form (BB) auch atypische CK-Varianten zu erkennen. Verschiedene Makro-CK-Formen (Bindung der CK an Immunglobuline oder Lipoproteine), aber auch die (selten nachweisbare) mitochondriale CK (CK-MiMi) bewirken eine (meist mässige) CK-Aktivitäts-Steigerung. Diese kommt aber nicht von einer (Herz-) Muskel-Nekrose, sondern von einer durch Bindung an die erwähnten Makromoleküle bewirkten Verlängerung der Halbwertszeit.

Bei älteren Personen beträgt die Prävalenz der Makro-CK ca. 1%.