Analysen­verzeichnis

Cystin (Zystein) im Urin

Stamminformationen

Analysenname
Cystin (Zystein) im Urin
Indikation
Verlaufskontrolle bei bekannter Cystinurie (Zystinurie); auch zur initialen Diagnostik verwendbar, für letztere wird aber eine umfassendere Aminosäuren-Diagnostik bevorzugt.
Suchbegriffe
Zystin

Präanalytik

Material
Erster Morgenurin oder Spontanurin oder 24h-Urin nicht angesäuert
Mindestvolumen
1 Urinmonovette
Haltbarkeit / Lagerung
2 Wochen bei 4°C
Bemerkung Nachbestellung
24 h
Medium
BildBezeichnungVolumenSAP NummerVerwendung
Urin Monovette NFT nativ8.5 ml389210Allgemein
Urin Monovette NFT nativ10 ml389211Allgemein
Urinbecher NFT100 ml389208Allgemein
Urinsammelflasche NFT3000 ml389209Allgemein

Ausführung

Institut / Labor
Labor
Kinderspital Zürich ZHK
Auftragsformular
Urin / andere Materialien / Med. / Drogen
Rubrik
Urin- Chemie Allgemein

Analytik

Methode
HPLC-Vis
Analysenfrequenz
nach Bedarf
Referenzbereich
Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen.

siehe Referenzbereich: Inhaltsverzeichnis (uzh.ch)

Zusatzinformationen

Analysenbeschreibung
Eine Genmutation des Gens für den Transporter von dibasischen Aminosäuren (Arginin, Lysin und Ornithin) kommt es zu einer Hemmung der Resorption des im Tubuluslumen durch Oxidation aus Cystein entstehenden Cystins. Dieses wird unlöslich und bildet Cystinkristalle im Harnsediment und in der Folge grössere Harnkonkremente.

Sobald die Grösse des Kristalls den ableitenden Harnweg blockiert, kommt es zur klinischen Symptomatik der Urolithiasis.