Analysen­verzeichnis

Lithium

Stamminformationen

Analysenname
Lithium
Indikation
Antidepressivum
Suchbegriffe
Lithiofor, Quilonorm, Lithiumsulfat

Präanalytik

Material
Serum, Monovette braun, 7.5ml
Bemerkungen

Material

Die Analyse ist nicht möglich aus Li-Hep Röhrchen

Probeentnahme

Übliche Zeit der Probennahme: Minimum/Tal, kurz vor der nächsten Dosis oder 12 Std nach der letzten Einnahme. Bitte Auftragsformular vollständig ausfüllen inkl. klinische Fragestellung (Intoxikation oder Überwachung der Dosierung) und Diagnose.

Mindestvolumen
2 ml
Haltbarkeit / Lagerung
7 d bei 4-8 °C, 6 Monate bei - 15-20 °C
Bemerkung Nachbestellung
7 d
Medium
BildBezeichnungVolumenSAP NummerVerwendung
Serum CAT mit Gel7.5 ml308254Allgemein

Ausführung

Institut / Labor
Auftragsformular
Urin / andere Materialien / Med. / Drogen
Rubrik
Rückseite Medikamente/ Drogen

Analytik

Methode
Farbtest (Cobas 8000 c 502)
Analysenfrequenz
Mo - Fr
Referenzbereich
Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen.
Beurteilung
Referenzbereich
Therapeutische Konz.
0.6 - 1.2 mmol/l
Toxischer Bereich
> 2.0 mmol/l

Störfaktor: In sehr seltenen Fällen kann eine Gammopathie, insbesondere vom Typ IgM (Waldenström-Makroglobulinämie), zu unzuverlässigen Ergebnissen führen.

Umrechnung / Faktor
mmol/L x 0.6941 = mg/dL
mg/dL x 1.441 = mmol/L

Zusatzinformationen

Analysenbeschreibung
Lithium (Li) wird vorwiegend zur Therapie von manisch-depressiven Psychosen eingesetzt. Es wird als Lithiumcarbonat eingenommen und im Magen-Darm-Trakt vollständig absorbiert. Die maximale Konzenration im Serum wird nach 2 - 4 Stunden erreicht. Ausgeschieden wird das Lithium, parallel zu Natrium, über die Niere. Ist die Nierenfunktion eingeschränkt, kann sich die Clearance-Zeit verlängern.

Lithium unterstützt die Aufnahme von Neurotransmittern, welche eine sedative Wirkung auf das ZNS ausüben.

Zu den frühen Symptomen einer Lithium Intoxikation gehören unter anderem Apathie, Trägheit, Benommenheit, Lethargie, Sprachschwierigkeiten, unregelmässiges Zittern, myoklonisches Zucken, Muskelschwäche und Ataxie.