Analysen­verzeichnis

MOG-Autoantikörper

Stamminformationen

Analysenname
MOG-Autoantikörper

Präanalytik

Material
Serum, Monovette braun, 7.5ml
Mindestvolumen
1 ml
Haltbarkeit / Lagerung
Serum 1 Woche bei + 4 - 8 °C, länger gefroren
Bemerkung Nachbestellung
innerhalb 2 Wochen, falls gefrorenes Serum vorhanden
Medium
BildBezeichnungVolumenSAP NummerVerwendung
Serum CAT mit Gel7.5 ml308254Allgemein

Ausführung

Institut / Labor
Labor
UniversitätsSpital Zürich, Bereich Diagnostik,, Klinik für Immunologie (AKI)
Auftragsformular
Klinische Chemie / Autoimmunität
Rubrik
Zusätzliche Analysen, Handeintrag

Analytik

Methode
Indirekte Immunfluoreszenz
Analysenfrequenz
einmal pro Woche
Referenzbereich
Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen.

Zusatzinformationen

Analysenbeschreibung
Die Bestimmung der Autoantikörper gegen MOG hat eine grosse Bedeutung in der Diagnostik von erworbenen demyelinisierenden Erkrankungen des ZNS. Bei den Neuromyelitis optica Spektrumerkrankungen (NMOSD), demyelinisierenden Erkrankungen, die den Sehnerven und/oder das Rückenmark befallen, treten MOG-Antikörper in ca. 20% der Aquaporin-4-Ak-negativen Patienten auf. Die Analyse hilft somit teilweise eine diagnostische Lücke zu schliessen, die nach Bestimmung der Aquaporin-4-Ak noch bleibt. Gleichzeitig treten MOG-Ak praktisch nicht in erwachsenen Patienten mit Multipler Sklerose auf. Die MOG-Ak treten ausserdem neben verschiedenen Formen der isolierten Optikusneuritis, die bisher nicht die Diagnosekriterien der NMOSD erfüllen, auch in meist pädiatrischen Patienten mit akut disseminierender Enzephalomyelitis (ADEM) und klinisch isoliertem Syndrom (CI) auf.