Paracetamol
Stamminformationen
| Analysenname | Paracetamol |
| Indikation | Verdacht auf Medikamentenmissbrauch und Intoxikation |
| Suchbegriffe | Acetaminophen
Handelspräparate: u. a. Dafalgan, Influbene, Panadol, Treupel, Tylenol |
Präanalytik
| Material | Serum, Monovette braun, 7.5ml | ||||||||||
| Bemerkungen | ProbenbehandlungSerum sofort nach Zentrifugation abtrennen | ||||||||||
| Mindestvolumen | 1 ml | ||||||||||
| Haltbarkeit / Lagerung | 7 d bei +4-8 °C, 6 Monate bei -15-20 °C (nur abgetrennte Proben) | ||||||||||
| Bemerkung Nachbestellung | 7 d (nur abgetrennte Proben) | ||||||||||
| Medium |
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Ausführung
| Institut / Labor | |
| Auftragsformular | LUKS Intern: IKCI Urin / Liquor |
| Rubrik | Rückseite Medikamente
Formular externe Einsender: Plasma/Serum 2 |
Analytik
| Methode | Enzymimmunoassay [Cobaspro c 503] | ||||
| Analysenfrequenz | Mo - Fr | ||||
| Referenzbereich | Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen.
Störfaktoren: In sehr seltenen Fällen kann eine Gammopathie, insbesondere vom Typ IgM (Waldenström-Makroglobulinämie), zu unzuverlässigen Ergebnissen führen. | ||||
| Umrechnung / Faktor | μg/mL x 6.62 = μmol/L μg/mL x 1.0 = mg/L |
Zusatzinformationen
| Analysenbeschreibung | Proteinbindung: 10 - 50% Chemische Struktur: Paracetamol (Acetaminophen) ist in zahlreichen rezeptfrei erhältlichen Schmerzmitteln enthalten. Paracetamol wirkt analgetisch und antipyretisch, gilt aber, im Gegensatz zum Phenacetin, nicht als suchterregend. Wirkungsmechanismus: Paracetamol hemmt die Synthese der Prostaglandine, die an der Metabolismus: Paracetamol wird grösstenteils in der Leber zum Glucuronid oder Sulfat konjugiert Schuld an der Toxizität ist ein anderer Metabolit, N-Acetyl-p-benzochinonimin. Dieser Metabolit Eliminations-Halbwertszeit: 2 - 4 Stunden, dosisabhängig verlängert bei Intoxikationen, verlängert bei |
