Analysen­verzeichnis

Mangan

Stamminformationen

Analysenname
Mangan
Indikation
Verdacht auf Mangan-Intoxikation (atypische Pneumonien, neurologische und psychische Symptomatik), Differenzialdiagnose Parkinson-Syndrom, chronisch-aggressive Hepatitis und Zirrhose, Dialysepatienten, koronare Herzkrankheit
Suchbegriffe
chem. Zeichen Mn

Präanalytik

Material
Spontanurin ohne Zusatz [Urinmonovette gelb]
Bemerkungen

Probeentnahme

Morgenurin bevorzugt

Mindestvolumen
1 Urinmonovette (mind. 10 ml)
Haltbarkeit / Lagerung
1 Woche bei 18-25°C, 2 Wochen bei 2-8°C, 1Jahr bei -20°C
Medium
BildBezeichnungVolumenSAP NummerVerwendung
Urin Monovette NFT nativ8.5 ml389210Allgemein
Urin Monovette NFT nativ10 ml389211Allgemein
Urinbecher NFT100 ml389208Allgemein

Ausführung

Institut / Labor
Labor
Auftragsformular
Urin / andere Materialien / Med. / Drogen
Rubrik
handschriftlicher Eintrag

Analytik

Methode
Atomabsorptionsspektrometrie (AAS)
Analysenfrequenz
5 x pro Woche
Referenzbereich
Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen.
Material
Alter
Referenzbereich
Urin
-
< 180 nmol/l

Zusatzinformationen

Analysenbeschreibung
Mangan wird intrazellzellulär vor allem in Mitochondrien gefunden, teilweise als Bestandteil verschiedener Enzyme. Mangan wird sehr schlecht resorbiert, nur etwa 1% des gastrointestinal verfügbare Mangan wird aufgenommen. Nahrungsquellen sind Nüsse und Vollkornprodukte, Eigelb, grünes Gemüse (Spinat, Rosenkohl, Erbsen), Früchte (Orangen, Grapefruit, Aprikosen) und Heidelbeeren.
Im Körper wird Mangan gebraucht für die Funktion von Bindegewebe und Knochen, z.B. die Integrität der Hautstruktur und Funktion und die Knochenentwicklung.

Manganmangel ist selten, Symptome sind u.a. Sterilität, Skeletabnormitäten, Glucoseintoleranz und häufige Infektionen der Haut. Ein subklinischer Mangel kommt vor allem vor bei Patienten mit Diabetes, Osteoporose, Epilepsie und Pankreasinsuffizienz.
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