Analysen­verzeichnis

Mangan

Stamminformationen

Analysenname
Mangan
Indikation
berufliche Exposition, unklare, atypische Pneumonie, Intoxikationszeichen
Suchbegriffe
chem. Zeichen Mn

Präanalytik

Material
Metallanalytik, Monovette orange, 7.5ml
Bemerkungen

Probeentnahme

Spezielle Monovette anfordern (erhältlich im KCI), Monovette ausschliesslich in Verbindung mit beiliegender Kanüle verwenden

Probenbehandlung

Vollblut verschicken, nicht zentrifugieren!

Mindestvolumen
1 ml
Haltbarkeit / Lagerung
7 d bei 4 °C
Medium
BildBezeichnungVolumenSAP NummerVerwendung
Li-Heparin Metallanalytik7.5 ml311839Allgemein

Ausführung

Institut / Labor
Labor
Auftragsformular
Klinische Chemie / Autoimmunität

Analytik

Methode
Massenspectrometrie (ICP-MS)
Analysenfrequenz
2 x pro Woche
Referenzbereich
Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen.
Alter
Referenzwert
-
110 - 200 nmol/l

Störfaktor: hoch empfindlich gegenüber Kontamination

Zusatzinformationen

Analysenbeschreibung
Mangan wird intrazellzellulär vor allem in Mitochondrien gefunden, teilweise als Bestandteil verschiedener Enzyme. Mangan wird sehr schlecht resorbiert, nur etwa 1% des gastrointestinal verfügbare Mangan wird aufgenommen. Nahrungsquellen sind Nüsse und Vollkornprodukte, Eigelb, grünes Gemüse (Spinat, Rosenkohl, Erbsen), Früchte (Orangen, Grapefruit, Aprikosen) und Heidelbeeren.
Im Körper wird Mangan gebraucht für die Funktion von Bindegewebe und Knochen, z.B. die Integrität der Hautstruktur und Funktion und die Knochenentwicklung.

Manganmangel ist selten, Symptome sind u.a. Sterilität, Skeletabnormitäten, Glucoseintoleranz und häufige Infektionen der Haut. Ein subklinischer Mangel kommt vor allem vor bei Patienten mit Diabetes, Osteoporose, Epilepsie und Pankreasinsuffizienz.
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