Prokollagen Typ I N-Propeptid (P1NP)
Stamminformationen
| Analysenname | Prokollagen Typ I N-Propeptid (P1NP) |
| Indikation | P1NP ist ein Glycoprotein das durch extrazelluläre Abspaltung von Prokollagenmolekülen entsteht, welche von Osteoblasten im Rahmen des Knochenaufbaus synthetisiert worden sind. Somit zeigt eine Erhöhung des Parameters einen gesteigerten Knochenumbau an. |
Präanalytik
| Material | Serum, Monovette braun, 7.5ml | ||||||||||
| Bemerkungen | PatientenvorbereitungP1NP unterliegt keinem zirkadialen Rhythmus | ||||||||||
| Mindestvolumen | 2 ml | ||||||||||
| Haltbarkeit / Lagerung | 5 d bei 4°C, danach bei -20°C lagern | ||||||||||
| Medium |
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Ausführung
| Institut / Labor | |
| Labor | |
| Auftragsformular | Klinische Chemie / Autoimmunität |
| Rubrik | Knochenstoffwechsel |
Analytik
| Methode | Elektrochemilumineszenz-Immunoassay (ECLIA) | ||||||||||||
| Analysenfrequenz | 3 x pro Woche | ||||||||||||
| Referenzbereich | Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf auf den Resultatformularen.
Störfaktoren: Hämolyse, Ikterie, Lipämie, hohe Biotin-Dosen (>5mg/Tag), Rheumafaktor |
Zusatzinformationen
| Analysenbeschreibung | 90% der organischen Knochenbasis besteht aus Typ 1 Kollagen. Dieses wird aus Typ 1 Prokollagen synthetisiert, wobei C- und N-terminale Propeptide abgespalten werden. Bei dieser Analyse wird das N-terminale Propeptid (P1NP) gemessen, welches ein spezifischer Marker der Typ 1 Kollagenbildung und somit auch der Knochenbildung ist. Es werden sowohl die trimere wie auch diedurch Abbauprozesse entstehende monomere Form des P1NP erfasst. |
