Analysen­verzeichnis

Basophilen Aktivierungs- und Degranulationstest

Stamminformationen

Analysenname
Basophilen Aktivierungs- und Degranulationstest
Indikation
Der Basophilen Aktivierungs- und -Degranulationstest eignet sich zum Nachweis von Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp (Typ I). Der Test hat einen Stellenwert bei:
- fehlendem Nachweis von allergenspezifischen IgE und negativem Hauttest trotz vermuteter Sensibilisierung
- Uneinigkeit zwischen Hauttest und allergenspezifischen IgE
- fehlender Nachweismöglichkeit von allergenspezifischem IgE (z.B. Nichtverfügbarkeit allergenspezifischer IgE-Tests)
- erhöhtem Risiko systemischer Reaktionen bei Hauttests

Präanalytik

Material
Li-Heparin-Vollblut ohne Gel!
Bemerkungen

Material

Röhrchen im Labor erhältlich
Muss vor Blutentnahme telefonisch in Aarau angemeldet werden (Tel. 062 838 53 20) und darf nicht am Freitag oder vor Feiertagen abgenommen werden!

Patientenvorbereitung

Blutentnahme nur nachmittags um Analyse innerhalb 24 h zu gewährleisten!
Angaben über Therapie der Patienten (Antihistaminika, Kortikosteroide, spezifische Immuntherapie) erforderlich.

Mindestvolumen
5 - 10 ml
Bemerkung Nachbestellung
12 h
Medium
BildBezeichnungVolumenSAP NummerVerwendung
Li-Heparin Monovette ohne Gel7.5 ml308173Allgemein

Ausführung

Institut / Labor
Labor
Kantonsspital Aarau AG, Institut für Labormedizin,, Mikrobiologie
Auftragsformular
Klinische Chemie / Autoimmunität

Analytik

Methode
FACS-Analyse
Analysenfrequenz
Verfügbarkeit Mo - Do 08.00 bis 15.00 Uhr / Fr 08.00 bis 12.00 Uhr
Referenzbereich
Referenzbereiche sind methodenabhängig. Massgebend sind die Angaben auf den Resultatformularen.

Zusatzinformationen

Analysenbeschreibung
Die Aktivierung und Degranulation der Basophilen nach der Allergen-Exposition wird mittels FACS-Analyse gemessen. Dafür wird dem Heparin-Vollblut das mutmassliche Allergen in unterschiedlichen Konzentrationen hinzugefügt.
Durch die Aktivierung und Degranulation der Basophilen sollten dann verschiedene Moleküle (u.a. CD63, CD203c) auf der Zelloberfläche exprimiert werden. Diese werden mittels Immunphänotypisierung gemessen.